Imkerei Böhm

Honig aus dem Harzvorland
 
 

Der Winter

Wenn Sie nicht nur Honig genießen möchten, sondern auch mehr über die Lebensweise der Biene, über die Bienenhaltung und ihre aktuellen Herausforderungen erfahren möchten und gleichzeitig überaus spannend unterhalten werden wollen, dann schauen Sie sich „More than honey“ des Schweizer Filmemachers Markus Imhoof an. Ich war jedenfalls begeistert.
 Die Bilder über die Bienen sind spektakulär und wunderschön, und die Thematik wird lebendig und authentisch rüber gebracht. Sicherlich, die Probleme erscheinen zum Teil doch etwas dramatisiert und die Zukunft der Biene einseitig düster. Doch wenn man es genauer betrachtet, wird hier der Zustand der weltweiten Imkerei einfach so beschrieben wie er ist, ohne etwas hinzuzufügen oder zu übertreiben. Die Themen Varroamilbe, Seuchen, Bienenimporte, Agrochemie und die Betrachtung der Biene als Bestäubungsmaschine werden an verschiedenen, überaus repräsentativen Beispielen realistisch, sehr bewegend und für jeden verständlich dokumentiert.

Und die Imker bleiben hierbei Menschen und nicht irgendwelche Bösewichte. Sei es der amerikanische Beekeeper, der seine tausenden von Völker durch die halbe USA zu den mit Pestiziden verseuchten Mandelplantagen transportiert. Ihm ist klar, dass sich sein Vater, Gründer dieser Imkerei, im Grabe umdrehen würde, wenn er von dieser industriellen Bienenhaltung erfahren würde. Oder dem greisen Imker in den Schweizer Alpen. Er bemüht sich, seine dunklen Bienen möglichst reinrassig zu bewahren - jede Königin mit fremden Merkmalen wird zerquetscht. Trotzallem muss er hilflos erleben, dass auch seine Schützlinge von Seuchen wie der Sackbrut befallen werden. Diese und andere Begegnungen mit verschiedenen  Bienenzüchtern aus aller Welt und ein spannendes Portrait der Honigbiene mit seinen außergewöhnlichen Bildern machen diesen Film zu einem empfehlenswerten Seherlebnis.

 

Wer noch keine Idee hat, was er zum Weihnachtsfest köcheln möchte, kann ja mal das hier versuchen:

Pollo fino in Weißweinsoße mit Garnelen

800g Pollo fino (ausgebeinte Hähnchenschlägel)
1 große Zwiebel, feingehackt
4 Zehen Knoblauch, gepreßt
500g Karotten, in feinen Streifen geschnitten
1 kleine Stange Lauch, in Rauten geschnitten
1 EL Tomatenmark
ca. 50ml Calvados
ca. 150ml trockener Weißwein
150ml Sahne
Salz, Pfeffer, gekörnte Gemüsebrühe
400g Garnelen
Olivenöl zum Anbraten

Das Fleisch in Olivenöl goldgelb anraten, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Lauch hinzufügen, für kurze Zeit mit braten.
Das Tomatenmark hinzufügen, etwas unterrühren. Calvados angießen und flambieren (vorsichtig mit Streichholz anzünden, Haare weg, Dampfabzug ausschalten).
Nach ein oder Zwei Minuten Flambieren, den Wein zugeben, etwas einkochen und etwa zwei Finger hoch Wasser aufgießen. Salzen und pfeffern, etwas gekörnte Gemüsebrühe.
Etwa 40 Minuten schmoren lassen, zwischendurch etwas Wasser nachgießen.
Währenddessen die Garnelen in Olivenöl anbraten.
Nach der Garzeit die Sahne zugeben, kurz einkochen, die Garnelen etwas unterheben und servieren. Als Beilage bieten sich kleine gebratene Kartoffel mit Petersilie und ein gemischter Salat an. Dazu natürlich ein gutes Glas trockenen Weißwein.
Statt der Garnelen können auch Maroni verwendet werden. Die Hähnchenschlegel können natürlich auch mit Knochen verwendet werden, vorher halbieren.

19.12.13 21:10

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